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Waldtag

Der Waldtag ist ein fester Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit und findet bei jedem Wetter statt (außer Unwetterwarnung etc.).

Im Morgenkreis am Montag können sich Ihre Kinder für den Waldtag entscheiden. Da es begrenzte Plätze gibt, haben wir einen rotierenden Wechsel, so dass jedes Kind die Chance hat am Waldtag teilzunehmen.

 

Wald-MorgenkreisUnsere Anliegen sind Naturerfahrungen zu ermöglichen, in denen Bewegung, Kreativität, Beteiligung und das soziale Miteinander im     Vordergrund stehen.

Im wöchentlichen Wechsel findet alle zwei Wochen dienstags von 8.30 - 11.30 Uhr der Waldtag für die jüngeren Kinder und donnerstags     von 8.30 - 12.00 Uhr für die älteren     Kinder statt.

 

Was braucht Ihr Kind: - wettergerechte Kleidung (ggf. Matschsachen)

                                         - festes Schuhwerk
                                         - Dienstagsgruppe: ohne Rucksack
                                         - Donnerstagsgruppe: mit Rucksack, Trinken und Platz für  

                                            Kaltverpflegung

 

Naturerfahrungen sammeln:

Wie fühlt es sich an über einen Baum zu balancieren? Schaffe ich es alleine den Berg hinauf zu klettern? Was benötigen wir, um eine Brücke zu bauen? Gelingt dies mir alleine oder zusammen mit anderen Kindern besser? Was bedeutet es, unterwegs in einer Gruppe zu sein (Verkehrsregeln, Regeln im Wald….)? Diese Fragen und noch viele mehr begegnen uns bei jedem Waldtag. Eine „richtige Antwort“ gibt es dafür nicht, denn hier zählen die eigenen gesammelten Erfahrungen. Die Natur ist der ideale Bewegungsraum für Kinder. Der Waldtag fördert in selbstverständlicher Weise die Bewegung und die körperlichen Aktivitäten der Kinder.   

Entdeckungen        Mit allen Sinnen

Soziale Beziehungen:

Gerade im Wald ergeben sich häufig schwierige und herausfordernde Situationen. Verlässlichkeit und Mithilfe sind wichtig. So sind viele Vorhaben der Kinder ohne die Hilfe der anderen Kinder gar nicht realisierbar. Ein weiteres Thema ist die Auflösung von Rollenklischees. Alle Kinder können unabhängig von ihrem Geschlecht die gleichen Abenteuer erleben.

 

Spielen ohne vorgefertigtes Spielzeug:

Das Spielen im Wald und der Natur mit einfachen Dingen wie Ästen, Tannenzapfen, Blättern fördert die Kreativität und Fantasie. Naturgegenstände verwandeln sich in Kultur- und Naturobjekte. Ein Baumstamm wird plötzlich zum Schiff oder ein Stein zum Auto. Eigenaktivtät und Kreativität bekommen hier eine wesentliche Bedeutung.

 

Auch überlegen wir uns zusammen Projekte, welche über einen längeren Zeitraum andauern. Das letzte Projekt bei den größeren Waldkindern war das Thema „Mein Traumzimmer“: Wie sieht mein Traumzimmer im Wald aus? Was für Materialien benötigen wir um Sofa, Schrank, Bett usw. nachzubauen? Wer soll mit mir hier gemeinsam wohnen und mit wem möchte ich das Haus bauen?

 

Für unsere jüngeren Kinder spielen die Tiere im Wald eine wichtige Rolle. Gemeinsam gehen wir auf Entdeckertour und Spurensuche. Auch das jährliche Schmücken eines Weinachtsbaumes für die Tiere wurde zur Tradition.